Volleyball

Gefühlt vs. Realität

By 30. November 2018

Ihr kennt das: Es gibt eine gefühlte Temperatur und eine echte. Und die können ziemlich weit auseinander liegen. Genauso ist es auch beim Volleyball. Es gibt ein gefühltes Ergebnis und das Echte.

Am 24.11. trafen unsere Volleybienen auf den TuS Brake, ein altbekannter Gegner, der vor allem mit seiner Erfahrung glänzt und seit vielen Jahren ein eingespieltes Team ist. Die Tabellen zweiten haben bisher nur ein Spiel verloren und stehen auf der zweiten Stufe des Treppchens.

Das war nun unser Gegner, der uns in unserer Heimhalle in Quelle besuchte. Und wir waren gut drauf. Nicht nur von der Stimmung her. Wir waren mehr als sechs Leute. Ja sogar mehr als sieben. Mit sagenhaften acht Spielerinnen konnten wir höchst motiviert das Feld betreten. Das war super. Und wir spielten auch super. Und jetzt kommt das mit dieser gefühlten Sache. Während wir uns ein Kopf an Kopf-Rennen mit den Brakerinnen leisteten, stiegen in der Realität irgendwie deren Punkte deutlich schneller. Am Ende des ersten Satzes stand es 16:25. Hmm. Egal, die Volleybienen waren gut drauf und waren überzeugt, im nächsten Satz besser zu sein. Und so war es auch. Unsere erste Damen holte sich den ersten Satz. Verdient erkämpft, sackten die Quellerinnen ihren ersten kleinen Sieg ein. Eine Belohnung für die Hartnäckigkeit und das gleich gegen einen der stärksten Gegner der Liga. Super. Auch die nächsten zwei Sätze liefen super. Erst im vierten Satz konnte man leichte Konzentrationsschwächen auf Seiten der Bienen spüren. Ja. Gefühlt war das ein super Spiel auf gutem Niveau und auf Augenhöhe. Auf dem Spielbogen steht irgendwas von 16:25, 25:20, 16:25, 14:25, aber das zählt nicht. Es zählt nur, dass wir langsam zu einem super Team zusammenwachsen. Die Verletzten erholen sich und wir hoffen schon bald regelmäßiger so stark auflaufen zu können. Das Ziel für die Rückrunde wird sein, das Feld von hinten aufzuräumen. Bis dahin suchen wir natürlich noch immer gut gelaunte Spielerinnen, die uns dabei unterstützen wollen.

Ein großer Dank geht an Marie, die uns erneut ausgeholfen hat und uns tatkräftig unterstützte.